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Pressemeldungen

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Donnerstag, 11. Oktober 2018

Multifunktional - das ganze Jahr

Kiefern, Grünland und ganz viel Sand. Die Region nordöstlich von Hannover, am Übergang zur Südheide, bietet einige landwirtschaftliche Besonderheiten, etwa den Früh- und Stärkekartoffelanbau. Dort in der Gemeinde Burgwedel liegt das Dorf Engensen am Rande des bundesweit größten Beregnungsgebietes, das sich mit 280.000 Hektar zwischen Harz und Heide erstreckt. Hier wirtschaftet Marlo Engelke auf einem 246 Hektar großen Ackerbaubetrieb - für sein Lohnunternehmen setzt er seit Jahren auf Transporttechnik von Fortuna.

Schon Marlo Engelkes Großvater und Vater waren neben dem Betrieb der Landwirtschaft als Lohnunternehmer tätig. „Uns gibt es in diesem Jahr seit über 60 Jahren“, sagt der 43-Jährige stolz. Alles begann 1958 mit einem 15er Deutz und einem Selbstbinder, Mitte der 60er kam dann der Rübenanbau hinzu: „Mein Großvater hat für andere Betriebe Rüben gedrillt, diese gehackt und sie auch später mit einem Einreiher gerodet.“ Zuvor stiegen Engelkes 1960 in den Mähdrusch ein und Engelkes – früher wie heute technikbegeistert - hatten mit einem Claas Europa einen der ersten Drescher der Region.

Wie viele ehemals gemischte Betriebe wurde auch bei Engelkes nach und nach aufgeräumt in der Betriebsorganisation: 1968 wurden die Milchkühe abgeschafft, 1972 auch die Mastschweine - der Ackerbau stand fortan im Fokus. Heute baut Marlo Engelke Kartoffeln, Roggen, Wintergerste, Winterweizen, Sommerweizen, Sommergerste, Zuckerrüben sowie Mais für eine Biogasanlage an. Etwa 85 Prozent der Fläche sind unter Beregnung. Während sein Vater Wolfgang Engelke (62) noch eigenständig den Bereich Lohndrusch verantwortet - das Lohnroden von Zuckerrüben wird zudem in einer eigenen GbR betrieben - hat sich Marlo Engelke nach seiner Ausbildung eigene Lohnunternehmer-Standbeine aufgebaut.

So hat er im Jahr 2000 zunächst mit dem Mähdrusch – damals noch mit einem Lexion 440 – begonnen. Während sein Vater 2001 mit dem Maishäckseln aufhören wollte, entschied sich Marlo Engelke fürs Weitermachen und häckselte ab 2002 mit einem Sechsreiher. Gearbeitet wurde damals für Rindermast- und Milchviehbetriebe der Region, an den Biogasboom war noch nicht zu denken. „Die erste Biogasanlage haben wir 2005 als Kunden gewonnen, damals haben wir noch 6-reihig gehäckselt“, erinnert sich Engelke. Heute arbeitet er mit einem zehnreihigen Claas Jaguar 970 auf 930 Hektar Maisanbaufläche.

Das Geschäft wird abgerundet durch das Maisdrillen (8-reihig) sowie das Streuen von Kalk und Dünger, mit dem Engelke 2003 mit geliehenen Equipment begann. 2004 wurde der erste Tebbe-Streuer gekauft, heute ist bereits der dritte Streuer - ein Bergmann - im Einsatz, um damit Pferdemist, Hühnertrockenkot, abgepressten Gärrest, Kalk und Festmist im Radius von etwa 70 Kilometer um Engensen zu streuen. Bei all der Vielfalt des Betriebes kommt das Lohnunternehmen ohne feste Mitarbeiter aus: „Wir wollen so flexibel bleiben wie es geht“, sagt Engelke. Daher arbeite er mit 450-Euro-Kräften sowie Betriebshelfern und Familienangehörigen, sämtliche Schlüsselmaschinen fährt Engelke selber.

Auf was er bei seiner Arbeit nicht mehr verzichten will sind seine Fortuna-Anhänger. Das Maishäckseln, aber auch der Transport von etwa 5000 Tonnen Kompost und Hackschnitzeln pro Jahr in der Region, erfordert eine schlagkräftige Logistik. Vor sieben Jahren kam mit dem FTM 200 - damals noch das eckige Modell - der erste Fortuna auf den Hof, einen Wannenkipper mit 42 Kubikmeter und Lenkachse. Zuvor wurden für diese Transportarbeiten der im Betrieb vorhandene Silotransportwagen eingesetzt, bei dem dazu die Dosierwalzen ausgebaut wurden: „Durch den hohen Sandanteil im Kompost und Holz haben aber die Förderketten sehr gelitten, der Verschleiß war extrem hoch.“ Der nach hinten und zur Seite abkippbare Fortuna bot hingegen die Lösung: keine Umrüstzeiten, weniger Verschleiß, schnelles Abkippen. „Die Mulde ist kompakt, sie kann schnell nach hinten und links abkippen.“ Eingesetzt wird die Mulde auch im Forst, wo keine Lkw eingesetzt werden können und beispielsweise Hackschnitzel vom Ort des Hackens zu einem Sammelplatz gefahren werden müssen.

Aber warum ein Fortuna? „Das hat einfach gepasst“, sagt Engelke, der Fortuna erstmals auf einer Messe kennengelernt hat. Er habe sich damals bei mehreren Herstellern erkundigt - aber lediglich Fortuna habe sich direkt zum Kunden begeben, sei auf seinen Hof gekommen und auf seine Vorstellungen eingegangen. Nach dem Kauf prognostizierte ihm der Fortuna-Mitarbeiter: „Bald kaufst Du die zweite Fortuna-Mulde.“ Was Engelke zunächst als Witz abtat, sollte sich schon bald als Wahrheit herausstellen. Statt wie geplant für die Getreideernte einen 18-Tonner zu kaufen, entschieden sich Engelkes für eine Zweiseiten-Kippmulde, da diese flexibel für mehrere Transportarbeiten eingesetzt werden kann, wie etwa das Fahren von Mais und Getreide.

Weil bei Fortuna nichts auf Halde produziert wird und jeder Fortuna auf Kundenwunsch entsteht, konnte Engelke seinen Kipper genau nach seinen Vorstellungen konfigurieren. So stattete er diesen für einen noch besseren Einsatz in der Maisernte mit einer nach vorn abklappbaren Stirnwand aus. Für den besseren Einsatz beim Mistladen wurde zudem die rechte Seite hydraulisch abklappbar ausgeführt. „Ich setze mich sehr intensiv mit unserer Technik auseinander und mache mir Gedanken - und Fortuna ist ein Unternehmen, das Kunden wie mich versteht und auch entsprechend handelt, statt nur zu verkaufen.“ Er sei zur Werkbesichtigung eingeladen worden und habe sich mit dem Entwicklungsingenieur zusammengesetzt, um über „seinen“ Fortuna zu reden. Dieses Mitspracherecht und die kundenindividuelle Umsetzung haben ihn ebenso überzeugt wie die Stabilität der Fahrzeuge. Das Bild werde dadurch abgerundet, dass Fortuna auch ein familiengeführtes Unternehmen sei und verstanden habe, wie andere Familienbetriebe ticken.

Für Marlo Engelke ist es keine Frage: Die Technik hat sich im Betrieb bewährt. Die Hänger lägen sehr ruhig auf der Straße - vor allem dank guter Gewichtsverteilung und Luftfahrwerk. Durch die niedrige Bauart komme man trotz des großen Volumens auf Überladehöhen von vier Meter, was den Fortuna zum Transport-Multitalent mache. Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten führen zu einer hohen Auslastung der Maschine. „Zwischen Weihnachten und Neujahr haben die Mulden ein paar Tagen Pause“, scherzt Engelke. Ansonsten würden die beiden kaum eine Woche im Jahr still stehen, da fast immer irgendetwas zu transportieren sei.

Pressekontakt:

Fortuna Fahrzeugbau GmbH & Co. KG
Bernd Schwartbeck
Alte Maate 16
48607 Ochtrup

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